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Micro Machines V4

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 Spiel-Infos: Micro Machines V4
Micro Machines v4 Boxart Name: Micro Machines V4 (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Codemasters
Erhältlich seit: 30. Juni 2006
Genre: Racer
Spieler: 1 - 4
Features:
60 hz
Wir waren alle mal klein, aber vor allem die Buben unter uns werden sich noch an die seligen Kindertage erinnern, die sie mit Matchbox und Micro Machines verbracht haben. In abertausend von Variationen waren die Spielzeugautos im naheliegenden Fachhandel zu ersteigern und brachten Kinderaugen zum leuchten. Nach der weltweiten Erfolgsgeschichte der Micro Machines war es auch nicht weiter überraschend, dass die kleinen Fahrzeugimitate im digitalen Zeitalter auch den Sprung auf die heimischen Spielekonsolen schafften. Von Gameboy bis Playstation wuselten die Micro Maschies freudig umher und wurden so manches mal zur Grundlage einer ausgelassenen Party. Ob die Fortsetzung der Serie auch auf der PS2 funktioniert erfahrt ihr hier.
 
Liebling ich habe die Autos geschrumpft
Wenn man über das V4 im Titel des Spiels absieht, findet man fast nur altbekanntes wieder. Völlig ohne geschichtlichen Hintergrund flitzen die Spielzeugwagen über Kurse, welche einem gewöhnlichen Familienhaushalt nachempfunden wurden. Da es sich hier um Miniaturmodelle von echten Fahrzeugen handelt wirkt die Umgebung natürlich riesengroß. So zischt man an 5 Meter hohen Cornflakespackungen vorbei, nur um ein paar Runden später von einer gewaltigen Billardkugel überrollt zu werden.
Hier hat sich Codemasters an den altbekannten Themen orientiert. Der Frühstückstisch ist genauso wieder mit von der Party, wie der Billardtisch und Dinosauriermuseum. Am meisten hebt sich die PS2 Neuinterpretation von seinen Vorgänger durch die Möglichkeit ab, bis zu 750 verschiedene Modelle Freispielen zu können welche, sowohl im Spielverlauf als auch in Multiplayerrunden erspielt werden können.
 
Retro pur
Auch in Sachen Bedienung hat sich nicht viel getan. Wie bei einem Rennspiel nicht anders zu erwarten wird mit X beschleunigt mit Viereck und Kreis gebremst während man mit den Schultertasten die Power-Ups einsetzt oder wegwirft. Letztere sorgen für viel Abwechslung im Rennverlauf, obwohl man auch hier auf bekannte Elemente wie Minen, Missiles, Medipacks und natürlich auch dem legendären Hammer setzt. Hat man sich vor feindlichem Beschuss in Sicherheit gebracht, bedeutet dies noch lange nicht den Sieg. Eine nicht minder große Gefahr geht nämlich von der Umgebung der einzelnen Kurse aus. Themenabhängig muss man sich vor Presslufthämmern, Milchpfützen und Nudelhölzern in Acht nehmen.
 Autor:
Dominik Winkler
Testbericht
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Leserwertung:
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