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Metal Gear Solid 3: Subsistence

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 Spiel-Infos: Metal Gear Solid 3: Subsistence
Metal Gear Solid 3: Subsistence Boxart Name: Metal Gear Solid 3: Subsistence (PAL)
Entwickler: Kojima Productions
Publisher: Konami
Erhältlich seit: 05. Oktober 2006
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1 - 8
Features:
online
Wir erinnern uns: Du bist im Dschungel, ganz auf dich allein gestellt. Du hast nicht nur eine Mission zu erfüllen, sondern kämpfst auch um dein Überleben in der Wildnis. Du brichst dir die Knochen, verspürst Schmerz und hast auch Hunger. Dein Name: Naked Snake. Ohne jegliche Ausrüstung wirst du in den Dschungel Russlands geschickt. Ein Ziel vor Augen: Rette Sokolov, einen russischen Waffeningenieur. Im Laufe deiner Mission überschlagen  sich die Ereignisse nicht nur, du wirst auch zum Spielball der Fronten. Doch du bist ein Soldat! Bleibst du deinem Land treu? Bist du loyal bis zum bitteren Ende? Bist du ein wahrer Soldat? Nein, du bist Big Boss!
 
Moment mal. Das kennen wir doch von irgendwoher. Spieler von MGS 3: Snake Eater werden jetzt bestimmt schmunzeln, gibt doch die Einleitung einige Ereignisse des hierzulande im März letzten Jahres erschienen Snake Eater wieder. MGS 3: Subsistence hingegen stellt nichts anderes als eine erweiterte Version des ursprünglichen MGS 3 dar, wie es beispielsweise auch die Substance-Fassung mit MGS 2 machte. Neben dem eigentlichen Hauptspiel, das von der neu eingebauten Third-Person-Kamera nur profitiert, wartet der Titel auch mit zwei zusätzlichen Discs auf, auf die wir später noch einmal eingehen werden.
 
Subsistence
Kein Remake ohne entsprechende Neuerungen! Eine Regel, an die sich Entwickler halten sollten. Doch was hat sich gegenüber dem eigentlichen Abenteuer getan? Um genau zu sein nicht viel. Doch eine Neuerung gibt es da, wodurch das Schleicherlebnis um einiges intensiviert und ein Gefühl vermittelt wird, welches man in Snake Eater noch vermisste: das Gefühl, durch einen richtigen Dschungel zu streifen. So kommen euch die einzelnen Gebiete nun um einiges größer und weitreichender vor, was natürlich nur der Atmosphäre zugute kommen kann. Und dieser Schritt in die richtige Richtung war auch bitter nötig, da man Sam Fisher von Splinter Cell natürlich in nichts nachstehen will. So ist es mit der neuen Third-Person-Kamera ebenso möglich, die Sichtweise anhand des rechten Analogsticks nach euren Wünschen zu justieren. Der einzige Pluspunkt daran ist aber nicht nur der, dass nun alles größer und besser wirkt, auch das Gameplay profitiert sehr stark davon. Kenner von Snake Eater wissen wovon ich rede. So war es immer nötig in die Ego-Perspektive zu schalten, nur um zu sehen, was sich vor einem abspielt und die Lage zu checken, wodurch man leicht zum Opfer der Kamera wurde und blind in sein Verderben rannte – doch nun glücklicherweise Schnee von gestern. Sollte euch die neue Kamera-Perspektive aber nicht gut bekommen, keine Sorge, es ist jederzeit möglich per einfachem Betätigen der R3-Taste zur alten Perspektive zu wechseln.

Um während des Schleichens unbemerkt zu bleiben, findet sich am rechten oberen Bildschirmrand eine Prozentzahl, die den Camo-Index beschreibt. Je höher die Zahl, desto besser verschmilzt ihr mit eurer Umgebung und seid für den Feind praktisch unsichtbar. Werdet also eins mit der Umwelt und viel kann nicht mehr schief gehen. Da natürlich nicht jedes Szenario gleich aussieht, lassen sich während dem Spielverlauf immer wieder neue Gesichtsbemalungen wie auch Tarnanzüge finden, die früher oder später zum Einsatz kommen werden. Egal ob im Dschungel, auf einem Berg oder in Höhlen – für jeden Abschnitt sollte gesorgt sein. Doch neben Camouflage-Ausrüstung lassen sich auch Waffen und andere technische Hilfsmittel finden, die quer im Dschungel verteilt sind. Dabei liegt es an euch, ob ihr euch weiter eurer eigentlichen Mission widmet oder im jeweiligen Gebiet einen kleinen Abstecher macht, um neues Equipment zu erhalten.
 Autor:
Emanuel Rilling
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.1