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Fluch der Karibik: Die Legende des Jack Sparrow

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 Spiel-Infos: Fluch der Karibik: Die Legende des Jack Sparrow
Fluch der Karibik: Die Legende des Jack Sparrow Boxart Name: Fluch der Karibik: Die Legende des Jack Sparrow (PAL)
Entwickler: Bethesda Softworks
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 27. Juli 2006
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-2
Features:
ProLogic II
Schon zum Kinostart zu Fluch der Karibik gab es ein mehr oder weniger passendes Begleitspiel zum Film. Der Seefahrertitel Sea Dogs II wurde nämlich nur schnell umbenannt in Fluch der Karibik und neben ein paar marginalen kosmetischen Lizenzanpassungen wurde das Spiel unverändert veröffentlicht. Ergo hat der erste Film auch noch kein wirklich richtiges Lizenzspiel erhalten. Doch das soll sich nun mit Fluch der Karibik: Die Legende des Jack Sparrow ändern, welches die Filmhandlung des ersten Teils noch einmal Revue passieren lässt.
 
Jack kann es nicht lassen
Captain (!) Jack Sparrow und sein Kumpel Will Turner planen einen großen Schatzraub und haben sich natürlich eine mehr oder weniger vertrauenswürdige Crew beschafft. Doch als sie das Lager gestürmt haben, entschied sich die Crew gegen Jack und Will, welche am Tag darauf wegen verdammt vielen Verbrechen gehängt werden sollen. So, nun könnte man denken Jack und Will sind des Todes. Doch wer dies denkt, kennt den leicht flunkernden Captain nicht. In kurzen Levels wird die Filmhandlung des Erstlings nämlich in einer freien Interpretation des Jack Sparrows wiedergegeben. Dementsprechend könnt ihr euch denken, dass die Geschichte nicht wirklich ganz der Wahrheit entspricht, doch ob die leicht heroische „Nacherzählung“ den beiden das Leben rettet soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
 
Kann man Lizenzware trauen?
Das Spiel beginnt mager. Ihr habt zwei Angriffe, anspruchslose Gegner, ödes Leveldesign mit sich ständig wiederholenden Elementen. So müsst ihr zunächst weniger und dann noch weniger anspruchsvolle Rätsel lösen. Darüber hinaus dürft ihr scharenweise gleich aussehende Gegner plätten, diverse öde Knöpfchenreaktionstests über euch ergehen lassen und mit fortschreitendem Spielverlauf ordentlich aufleveln. Immerhin erhaltet ihr nach nahezu jedem Level einen neuen Attackentyp, der euch dann neue Rätsel beschert oder überhaupt nichts bringt. Das Gameplay ist echt mau, da auch die Kamera das Spielgeschehen total schlecht einfängt und ihr dies nicht immer optimal nachjustieren könnt. Es ist einfach ein typisches Lizenzspiel: schnell zusammengeschusterte Standardlevels, total öde und altbackene Bosskämpfe und eine Steuerung die den Beinamen Fluch redlich verdient.
 Autor:
Sascha Graf
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Leserwertung:
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