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FlatOut 2

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 Spiel-Infos: FlatOut 2
FlatOut 2 Boxart Name: FlatOut 2 (PAL)
Entwickler: Bugbear Entertainment
Publisher: Empire Interactive
Erhältlich seit: 26. Mai 2006
Genre: Racer
Spieler: 1 - 8
Features:
Multitap-Support
Empire Interactive schickt euch mit seinem neuen Arcade-Racer auf die Rennstrecke und Crashderby-Arenas. Der erste Teil war vor allem durch die abwechslungsreichen Rennen und sein außerordentliches Schadensmodell eine echte Alternative zur Referenz-Serie Burnout. Neue Strecken, Autos und den beliebten Dummie-Minispielen sollen auch in FlatOut 2 wieder jene begeistern, die es mit dem Auto mal wieder richtig krachen lassen wollen. Lest weiter, wenn ihr wissen wollt, warum wieder getrost Gas gegeben werden darf.
  
Start your Engines
FlatOut 2 lässt sich am besten mit Burnout vergleichen. Einige Elemente erinnern stark an das Rennspiel von Criterion, und das ist auch gar nicht schlimm, denn abgesehen davon hat das Spiel immer noch genügend eigene Features, die es erfrischend von seiner Konkurrenz abheben.

Habt ihr im Karriere-Modus von FlatOut 2 das Geschlecht eures Fahrers gewählt und euch von euren 5000 Credits ein erstes Fahrzeug ausgesucht, landet ihr in der Werkstadt, die ihr über den ganzen Zeitraum des Karriere-Modus immer wieder ansteuert. Ihr startet mit einer niedrigen Klasse, in den ersten Rennen hält sich das Geschwindigkeitsgefühl also noch in Grenzen. Später aber gibt es besonders mit einem kleinen Nitro-Boost wieder angenehme Adrenalin-Schübe. Wir starten in FlatOut 2 mit einem Derby, da wir für ein normales Rennen oder die Straße noch kein geeignetes Auto der entsprechenden Klasse besitzen und uns auch noch gar nicht leisten können. Mit sieben anderen Mitstreitern geht es dann auf zum Rennen. Diese sind vom Setting her sehr abwechslungsreich gehalten. Hier sind wir in einem Wald gelandet, später heizen wir neben Wüsten auch durch Städte. Auf den Strecken gibt es wie im Vorgänger fast nichts, was sich nicht zerstören oder umfahren lässt.  Abgesehen von Häusern könnt ihr bei entsprechendem Tempo alles mit euch reißen, was so am Streckenrand herumsteht. Einige Sachen bringen euch aber leicht aus der Bahn und die teilweise etwas schwammige Steuerung sorgt dann schon mal dafür, dass ihr vom Weg abkommt. Trotzdem solltet ihr in FlatOut 2 waghalsige Manöver wagen, um den Nitro aufzuladen. Aber auch wenn ihr mal weit nach hinten abfallt, der so genannte Gummiband-Effekt hilft euch aufzuholen. Einen großen Vorsprung zu ergattern bleibt aber deswegen auch aus. Die Gegner sind euch immer dicht auf den Fersen.
 
Öfter mal was Neues
Beim Fahren werdet ihr immer mal wieder gegen die Seite prallen oder von einem anderen Fahrer gerammt werden. Hier überzeugt das Schadensmodell mal wieder auf ganzer Linie und stellt mit seinen unzähligen Beulen, fehlenden Türen und Karosserie-Teilen sowie der Bereifung, die euch in manchen Situationen von der Felge weggerissen werden kann, sogar die Burnout-Serie in den Schatten. Habt ihr erst einmal eine bestimmte Anzahl Rennen in FlatOut 2 gemeistert, werden neue in den insgesamt drei Levels freigeschaltet.
 Autor:
Timo Sandhaus
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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